Handball: Tod im Hotel? Früherer Handball-Star Russlands stirbt mit 50

Er prägte den internationalen Handball und gehörte zu den besten Linksaußen der Welt: Der frühere russische Starspieler ist Eduard Kokscharow. Er starb im Alter von 50 Jahren.

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Der frühere russische Handball-Star Eduard Kokscharow ist tot. Der Olympiasieger von 2000 starb im Alter von 50 Jahren, teilte sein Club Meschkow Brest mit. Angaben zur Todesursache machte der belarussische Verein zunächst nicht. Medienberichten zufolge wurde Kokscharow tot in einem Hotelzimmer gefunden.

Olympiasieger und Weltmeister

Kokscharow gehörte über viele Jahre zu den prägenden Figuren im internationalen Handball und zu den besten Linksaußen der Welt. Mit der russischen Nationalmannschaft gewann er 1997 den Weltmeistertitel sowie 2000 in Sydney olympisches Gold. Zudem holte er bei den Spielen 2004 in Athen Bronze sowie Silber bei der WM 1999 und der EM 2000. Er wurde mehrfach in das Allstar-Team von Turnieren gewählt. Der in Krasnodar geborene Kokscharow bestritt für Russland mehr als 200 Länderspiele und erzielte über 1000 Tore.

Nationaltrainer Russlands von 2017 bis 2020

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete Kokscharow als Trainer und Funktionär. Von 2017 bis Januar 2020 trainierte er die russische Nationalmannschaft und trat nach der Europameisterschaft 2020 zurück. Seit 2023 war er Cheftrainer von Meschkow Brest.

Der Verein würdigte Kokscharow als prägende Persönlichkeit und großen Sportler. "Er hat den Club und den Handball nachhaltig geprägt", hieß es in der Mitteilung. "Wir werden ihn als einen Menschen in Erinnerung behalten, der in unserem Team und in den Herzen aller, die ihn kannten, einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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