Fußball-EM: Doppelpacker Tresoldi führt deutsche U21 zum Pflichtsieg

Die deutsche U21 feiert einen Pflichtsieg - und Nicolò Tresoldi. Der frühere Hannover-Stürmer ist beim Sieg in Braunschweig der entscheidende Spieler. Jetzt kommt das große Finale.

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Nach einem Doppelpack von Nicolò Tresoldi hat die deutsche U21-Nationalmannschaft das EM-Ticket weiter in der eigenen Hand. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes bejubelte beim 3:0 (2:0) gegen Nordirland einen perfekten Start ins Jahr. Nach dem Pflichtsieg gegen die Briten steht für das Team von Trainer Antonio Di Salvo am Dienstag (18.00 Uhr/ProSieben Maxx) in Griechenland das Endspiel um den Gruppensieg an. Die Griechen gewannen gegen Malta mit 5:0 und führen die Gruppe weiter an.

Mit einem Sieg in Athen beim Tabellenführer würde die deutsche Nachwuchsnationalmannschaft die Spitze der Qualifikationsgruppe übernehmen. Gegen Nordirland gab es vor 10.391 Zuschauern in Braunschweig keine Zweifel am Erfolg. Tresoldi lenkte das Spiel mit seinen zwei Treffern (11. Minute, Foulelfmeter/41.) zeitig in die Richtung, die sich Di Salvo erhofft hatte. "Ich bin glücklich, dass ich zwei Dinger gemacht habe", sagte Tresoldi bei ProSieben Maxx. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte der Mainzer Joker Nelson Weiper (90.).

Früher Elfmeter bringt Deutschland auf Kurs

Die sehr tief stehenden Nordiren luden die deutsche Mannschaft zum ersten Treffer ein. Ein Rückpass von Shea Kearney geriet zu kurz. Tresoldi schnappte sich den Ball und ging zu Boden, als er Torhüter Fraser Barnsley umkurvte. Beim anschließenden Strafstoß ahnte der Keeper zwar die Ecke, aber der Ball des Stürmers vom FC Brügge war zu platziert. Beim 2:0 war Tresoldi nach einem hohen Ball per Kopf der Nutznießer. Unweit seiner langjährigen Fußball-Heimat Hannover trumpfte der 21-Jährige in seinem 23. Länderspiel für die U21 mit den Toren 11 und 12 groß auf.

Nach dem Seitenwechsel traf der eingewechselte Augsburger Mert Kömür, der ein belebender Faktor im deutschen Offensivspiel war, die Latte (49.). Nordirland gab nicht auf und hätte auch auf 1:2 verkürzen können.

Knifflige Ausgangslage

Nach der 2:3-Niederlage im vergangenen Jahr gegen die Griechen steht die deutsche Auswahl in der EM-Qualifikation unter großem Druck. Für die Endrunde im nächsten Jahr in Albanien und Serbien qualifizieren sich neben den beiden Gastgebern die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite. Die acht verbleibenden Gruppenzweiten bestreiten Play-offs, um die letzten vier Endrundenteilnehmer zu ermitteln.

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