Ski alpin 2026: Odermatt patzt: Pinheiro Braathen holt Kugel im Riesenslalom

Ski-Star Marco Odermatt ereilt im Saisonfinale in seiner Paradedisziplin das frühe Aus. Der brasilianische Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen profitiert. Ein Deutscher vergibt eine Podestchance.

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Die Sonne scheint über dem Zielhang am Zwölferkogel im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm. Auf dieser Strecke wird unter anderem die Alpine Ski-WM ausgetragen (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Sonne scheint über dem Zielhang am Zwölferkogel im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm. Auf dieser Strecke wird unter anderem die Alpine Ski-WM ausgetragen (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Jens Büttner

Ski-Dominator Marco Odermatt hat beim alpinen Saisonfinale in Norwegen gepatzt und dadurch den Gewinn der Riesenslalom-Gesamtwertung verpasst. Der Schweizer schied nach einem Fahrfehler bereits im ersten Durchgang aus und musste im Finale tatenlos mit ansehen, wie der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen zum Sieg raste. Der Olympiasieger fuhr im fünften Riesenslalom-Weltcup nacheinander auf das Podest und zog im Gesamtklassement dieser Disziplin damit noch an Odermatt vorbei.

Bester Deutscher in Hafjell war Anton Grammel, der als Siebter so weit vorn landete wie noch nie in seiner Weltcup-Laufbahn. Fabian Gratz fiel vom vierten noch auf den zehnten Platz zurück. Jonas Stockinger teilte sich Rang elf mit dem Franzosen Alexis Pinturault, der seine Karriere beendet.

Weitere Kugelchance für Pinheiro Braathen

Pinheiro Braathen kann sich im Slalom am Mittwoch, dem letzten Wettbewerb dieses Winters, noch eine weitere kleine Kristallkugel sichern. Sein Rückstand auf den führenden Norweger Atle Lie McGrath beträgt 41 Punkte.

Für Odermatt, der nun schon fünfmal in Serie den Gesamtweltcup gewonnen hat, ist die Saison beendet. Der 28-Jährige hatte auch das Klassement in der Abfahrt und im Super-G für sich entschieden. Odermatt erwägt, künftig womöglich weniger Riesenslalom zu fahren. Zumindest im kommenden Winter, in dem für ihn auch die Heim-WM im schweizerischen Crans-Montana ansteht, will er aber noch in seiner langjährigen Paradedisziplin antreten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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