Donald Trump: China nach Trump-Rede: US-Angriffe Grund für Hormus-Blockade

Seit dem Iran-Krieg ist die Straße von Hormus quasi blockiert. Trump macht klar, dass Länder, die Öl aus der Region brauchen, sich selbst um die Meerenge kümmern sollen. China sieht das anders.

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Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Foto) Suche
Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rebecca Blackwell

China hat nach der Rede von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg die Schuld für die Blockade der Straße von Hormus deutlich den Vereinigten Staaten zugewiesen. Die "Grundursache" für die Sperre liege in den "illegalen militärischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran", sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking.

Die Sicherheit für die internationalen Seewege könne nur mit einem Waffenstillstand und der Herstellung von Frieden und Stabilität in der Golfregion gewährleistet werden, erklärte Mao.

Nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten, brachte Teheran mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen. Die Meerenge ist wichtig für den weltweiten Handel mit Öl und Gas. Das auf Öl-Importe angewiesene China gilt als wichtigster Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.

Trump hatte in seiner Rede deutlich gemacht, dass er die Hauptverantwortung für die Sicherheit in der Meerenge bei den Ländern sieht, die von den Öltransporten abhängen. Zuvor hatte er auch schon gesagt, die USA hätten mit dem Problem nichts zu tun.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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