Donald Trump: Analysten schlagen Alarm - stößt "The Don" die USA damit in den Abgrund?
Donald Trumps Fokus liegt seit Wochen auf dem Iran-Krieg - nach eigener Aussage des Präsidenten müssen deshalb Sozialprogramme und Kinderbetreuung in den USA zurückstehen. Für Analysten ein alarmierendes Signal und Grund für Empörung.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump verstört mit Aussage zu Sozialleistungen in den USA
- US-Regierung hat keine Kapazitäten für Kinderbetreuung und Gesundheitsleistungen wegen Iran-Krieg
- Empörung wegen Präsidenten-Ansage - Analysten schlagen Alarm
Seitdem Donald Trump für seine zweite Amtszeit als US-Präsident ins Weiße Haus zurückgekehrt ist, vergeht kaum ein Tag, an dem "The Don" nicht mit verstörenden Aussagen aus dem Rahmen fällt. Beim Osteressen in Washington kam der US-Präsident jetzt mit einer neuen irritierenden Verlautbarung um die Ecke, die Analysten alarmiert und die für heftige Reaktionen sorgt.
Donald Trump verstört mit Aussage zu Sozialprogrammen: "Wir können das nicht"
Trumps Äußerungen zufolge ist die US-amerikanische Bundesregierung nicht in der Lage, mehrere Sozialprogramme gleichzeitig zu verwalten. "Es ist uns nicht möglich, uns um Kinderbetreuung, Medicaid, Medicare und all diese einzelnen Dinge zu kümmern", sagte Trump. Diese Aufgaben sollten die Bundesstaaten übernehmen. "Auf Bundesebene können wir das nicht. Wir kümmern uns um eine Sache: militärischen Schutz."
Trump: We can't take care of daycare. We're a big country. We're fighting wars. You've got to let the states take care of daycare
— Republicans against Trump (@RpsAgainstTrump) April 1, 2026
pic.twitter.com/CRopr6cTVH
Politische Beobachter bezeichneten diese Äußerung laut "Raw Story" als "absolut verrückt". Donald Trumps Aussage, seine Regierung habe keine Kapazitäten, sich um soziale Absicherung zu kümmern, sorgt vor allem deshalb für Empörung, weil das Pentagon den Kongress gerade erst um die Bewilligung von 200 Milliarden Dollar gebeten hatte. Das Geld soll den Iran-Krieg finanzieren, den Trump Ende Februar eigenmächtig begonnen hatte.
US-Präsident stellt Iran-Krieg über Sozialleistungen - Empörung wegen Trump-Aussage
Die Veteranen-Organisation VoteVets kommentierte auf X: "Wer hat schon Zeit für Gesundheitsversorgung, wenn wir damit beschäftigt sind, den Iran zu bombardieren? Lächerlich." Die gleichzeitige Forderung nach massiven Militärausgaben bei gleichzeitiger Ablehnung sozialer Verantwortung stößt auf breites Unverständnis. Senatorin Elizabeth Warren reagierte mit deutlichen Worten auf der Plattform X: "Stellen Sie sich vor, die Vereinigten Staaten würden statt endloser Kriege im Nahen Osten universelle Kinderbetreuung und Gesundheitsversorgung für alle Amerikaner bereitstellen."
Analysten schlagen Alarm: Stehen die USA wegen Donald Trumps Iran-Krieg am Abgrund?
Der Kardiologe Chandan Devireddy warnte auf Bluesky vor den Konsequenzen dieser Haltung. Die Zukunft der USA stehe auf der Kippe zwischen der Gesundheit und dem Wachstum der Bevölkerung einerseits und der weiteren Expansion des militärisch-industriellen Komplexes andererseits. Er bezeichnete Trumps Aussage als "deutliche Warnung". Animationsproduzent Elliot Blake nannte Trump einen "Verlierer" und betonte, ein echter Präsident könnte all diese Aufgaben bewältigen, ohne einen illegalen Krieg zu beginnen.
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loc/news.de/stg
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