Bundespräsident in Panama: Steinmeier fordert rasches Ende des Iran-Kriegs

Der Bundespräsident besucht Panama. Auch dort sind die Auswirkungen des Iran-Kriegs in Form gestiegener Benzinpreise zu spüren. Steinmeier hat eine Forderung an die Kriegsparteien.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ein rasches Ende des Iran-Kriegs gefordert und vor einer drohenden Ausweitung des Konflikts gewarnt. Zugleich betonte er, dass dieser Krieg "auf zweifelhafter völkerrechtlicher Grundlage begonnen worden ist". Er halte die militärische Auseinandersetzung auch politisch für verhängnisvoll.

"Und ebenso verhängnisvoll wäre eine weitere Ausweitung des Krieges, wofür wir ja in den letzten Tagen viele Anzeichen gesehen haben", sagte Steinmeier in Panama-Stadt, der ersten Station seiner fünftägigen Lateinamerika-Reise. Nach den vorliegenden Informationen habe der Iran sehr weitreichende Möglichkeiten, die Straße von Hormus sehr langfristig mit militärisch niedrigschwelligen Mitteln zu stören.

"Wir sollten also möglichst bald zu einem Ende der Kampfhandlungen kommen und vor allen Dingen bei allen Beteiligten darauf hinwirken", sagte Steinmeier. Er erinnerte daran, dass er als Außenminister daran mitgearbeitet habe, die Bedrohung aus dem Iran auf politischem Weg aus der Welt zu schaffen. Das sei mit dem Atomabkommen von 2015 gelungen gewesen. "Und dann hat Präsident (Donald) Trump dieses Abkommen in seiner ersten Amtszeit aufgekündigt."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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