"Gräueltat auf See": Iran droht den USA nach Versenkung eines Kriegsschiffes

Die Versenkung eines iranischen Kriegsschiffs heizt den Konflikt weiter an. Die Folgen könnten global spürbar werden. Irans Außenminister spricht von einem Präzedenzfall.

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Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat den USA nach dem tödlichen Angriff auf die Fregatte "IRIS Dena" im Indischen Ozean mit Konsequenzen gedroht. Araghtschi schrieb auf X: "Merken Sie sich meine Worte: Die USA werden diesen Präzedenzfall bitter bereuen."

Araghtschi warf den USA vor, 2.000 Meilen (ca. 3.219 km) von der iranischen Küste entfernt eine "Gräueltat auf See" begangen zu haben. Die "IRIS Dena" mit 130 Besatzungsmitgliedern sei als Gast der indischen Marine in internationalen Gewässern unterwegs gewesen und ohne Vorwarnung angegriffen worden.

Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde das Schiff von einem US‑U‑Boot mit einem Torpedo versenkt.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine erklärten am Mittwoch, Ziel des derzeitigen US-Militäreinsatzes sei es, die iranische Marine vollständig auszuschalten, um deren Fähigkeit zur Blockade internationaler Schifffahrtswege oder für Angriffe im Ausland zu unterbinden.

Sri Lanka bestätigte nach dem Angriff den Tod von mindestens 80 Besatzungsmitgliedern. Dutzende Crewmitglieder würden noch vermisst. Die sri-lankische Regierung hatte zuvor von mindestens 180 Personen an Bord der "IRIS Dena" gesprochen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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