Antrittsbesuch in Japan: Wadephul nennt Sicherheitsgarantien für die Ukraine zentral
Deutschland und Japan sind feste Unterstützer der Ukraine. Vor dem Treffen von US-Präsident Trump, dem Ukrainer Selenskyj und Europäern in Washington verlangen sie einen schnellen Waffenstillstand.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Außenminister Johann Wadephul hat starke Sicherheitsgarantien für die von Russland angegriffene Ukraine verlangt. Beim heutigen Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Partnern in Washington gehe es um Elemente einer Verhandlungslösung auf dem Weg zu einem gerechten Frieden für die Ukraine. "Feste Sicherheitsgarantien sind dafür zentral", sagte Wadephul beim Treffen mit seinem japanischen Kollegen Takeshi Iwaya in Tokio. "Denn die Ukraine muss auch nach einem Waffenstillstand und Friedensschluss in der Lage sein, sich wirkungsvoll zu verteidigen", sagte er.
"Es ist gut und wichtig, dass Präsident Trump es sich zum Ziel gemacht hat, das Sterben in der Ukraine zu beenden", sagte der CDU-Politiker in einer Erklärung vor Journalisten in der japanischen Hauptstadt. "Für einen gerechten und dauerhaften Frieden muss Moskau sich endlich bewegen. Bis das nicht passiert, muss der Druck auf Russland erhöht werden, auch mit verstärkten Ukrainehilfen", sagte Wadephul. Er dankte dafür, dass Japan die Ukraine bislang mit zwölf Milliarden Dollar unterstützt habe und Sanktionen gegen Russland durchsetze.
Japan verlangt schnellen und umfassenden Waffenstillstand
Iwaya wies auf die Bedeutung des Zusammenschlusses zwischen Japan und Deutschland sowie der G7-Runde wirtschaftsstarker Demokratien hin. Man sei sich einig, dass "ein schneller, vollkommener Waffenstillstand in der Ukraine und damit der gerechte und dauerhafte Frieden verwirklicht werden soll", sagte der Japaner beim Auftritt mit Wadephul vor der Presse.
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kns/roj/news.de
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