Polizei-News Coesfeld, 01.04.26: Kreis Coesfeld/ Wildwechsel fällt in die Dämmerung
Eine Verkehrskontrolle wurde aktuell von der Polizei in Coesfeld gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Zahl der Wildunfälle war mit 6033 auch im Jahr 2025 hoch im Kreis Coesfeld. Auf 5760 belief sich das Zahl im Jahr zuvor.
Derzeit kommt es im Kreis Coesfeld nahezu täglich zu Zusammenstößen mit Wild. Der Berufsverkehr fällt aufgrund der Zeitumstellung wieder in die Dämmerung und somit in die jahreszeitlich stärksten Aktivitäten der Rehe. Sie suchen nach Nahrung und fechten Revierkämpfe aus.
Die Polizei weist darauf hin, dass der Wildwechsel in den kommenden Wochen weiter zunehmen wird. Die Zahlen bewegen sich seit Jahren auf diesem Niveau, wie Polizeidirektor Thomas Eder sagt. Der ranghöchste Polizist im Kreis Coesfeld setzt sich für die Senkung der Wildunfallzahlen seit vielen Jahren ein.
Nicht nur durch Geschwindigkeitskontrollen, sondern auch durch Aufklärung. "Hier geht es nicht darum, die Verkehrsteilnehmer mit Kontrollen zu ärgern, oder sie zu belehren, sondern wir wollen verdeutlichen, dass es im schlimmsten Fall um die eigene Gesundheit gehen kann, sobald es zu einem Wildunfall kommt." Daher gebe es auch in diesem Jahr wieder Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärung.
Die Polizei rät: - Insbesondere morgens und abends sehr aufmerksam und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. - Halten Sie dabei den Fahrbahnrand ganz besonders im Auge. Die Schilder "Wildwechsel" müssen unbedingt ernst genommen werden. - Auch die blauen Reflektoren an den Leitpfosten sind ein guter Hinweis auf besonders betroffene Strecken.
Wenn Wild bereits auf der Straße steht, gibt die Polizei folgende Tipps: - Lenkrad festhalten, abbremsen und gegebenenfalls abblenden und die Hupe betätigen. - Fahrtrichtung behalten, auf keinen Fall ausweichen. schlimmere Folgen als eine Kollision mit einem Reh. - Steigen Sie nicht aus dem Fahrzeug aus, um Rehe von der Straße zu locken.
Wenn es zu einem Unfall gekommen ist: - Unfallstelle und sich selbst sichern (Warndreieck, Warnblinkanlage, Warnweste), Unfallstelle räumen, wenn gefahrlos möglich auch das tote Tier von der Fahrbahn entfernen. - Polizei über den Notruf informieren (dazu besteht eine gesetzliche Verpflichtung). Wenn das Tier noch weggelaufen ist, auf keinen Fall einfach weiterfahren. - Den Kollisionspunkt genau merken. Das Tier hat garantiert Verletzungen, unter denen es in den meisten Fällen qualvoll verendet. - Ein durch die Polizei hinzugerufener Jäger wird sich auf die Suche nach dem Tier machen.
Link zur Wildunfall-Karte von Kreis Coesfeld und Polizei: https://coesfeld.polizei.nrw/artikel/wildunfaelle-im-kreis-coesfeld
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Coesfeld vom 01.04.2026 gegen 11:35 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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