Polizeifahndung Pasewalk, 30.03.26: Randalierender Fahrgast im Regionalexpress
Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Pasewalk. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Gestern, gegen 18:15 Uhr, wurde die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Pasewalk durch die Notfallleitstelle der DB AG in Berlin über zwei Personen im Regionalexpress 3315 von Stralsund nach Berlin informiert. Beide Personen verhielten sich aggressiv und vermutlich sind diese Personen auch nicht im Besitz eines gültigen Fahrscheins.Um 18:32 Uhr informierte die Notfallleitstelle die Inspektion, dass der gemeldete Regionalexpress am Bahnhof Jatznick steht, da eine Person am hinteren Teil des Zuges mehrere Scheiben zerschlagen haben soll.Die bereits alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei aus Pasewalk verlegten daraufhin zum Bahnhof Jatznick unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten. Die Einsatzkräfte trafen um 18:43 Uhr am Bahnhof Jatznick ein und nahmen Kontakt mit dem Kundenbetreuer sowie dem Triebfahrzeugführer auf.Im letzten Wagon des Zuges wurde kurz darauf eine männliche Person festgestellt. Diese ging verbal aggressiv auf die eingesetzten Beamten zu und kam den Aufforderungen der Einsatzkräfte nicht nach. Als er versuchte nach einem Beamten zu greifen wurde er zu Boden gebracht und musste durch insgesamt 4 Beamtinnen und Beamte am Boden fixiert und gefesselt werden. Der Mann sperrte sich weiter aktiv gegen die Maßnahme. Bei dem Mann handelte es sich um einen 25- jährigen türkischen Staatsangehörigen. Er äußerte gegenüber den Beamten mehrfach: "ihr Hurensöhne" und "ich ficke euch". Die Beamten und der Beschuldigte erlitten keine Verletzungen.In Zugabteil wurden -6- Scheiben festgestellt, die mittels eines entwendeten Nothammers durch den Beschuldigten beschädigt worden waren. Zwei von den Scheiben waren gesprungen.Der Mann wurde zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei nach Pasewalk verbracht.Bei der Durchsuchung der Person / Sachen wurde ein gültiger türkischer Reisepass, ein türkischer Führerschein, eine Krankenkassenkarte sowie eine vorläufige Bescheinigung über die Aussetzung der Abschiebung aufgefunden. Die Duldung war aufgrund fehlender Heimreisedokumente erteilt worden. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Person verlief positiv. Der Mann ist aktuell zur Ingewahrsamnahme durch die Polizei Berlin zum Zwecke der Zuführung zum ALEXIANER KRANKENHAUS HEDWIGSHÖHE ausgeschrieben.Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Türke durch die Landespolizei MV in Gewahrsam genommen, da die Haft zur Sicherung der Abschiebung angestrebt wird.Gegen den Mann wird jetzt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte,Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln,Gemeinschädliche Sachbeschädigung, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung, Bedrohung und Duldungserschleichung ermittelt.
Der Regionalexpress 3315 konnte seine Fahrt Richtung Berlin mit 49 Minuten Verspätung fortsetzen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Pasewalk vom 30.03.2026 gegen 07:06 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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