Polizei-News Neubrandenburg, 26.03.26: Störer nach größerem Polizeieinsatz in Gewahrsam

Ein Fall von Sachbeschädigung wurde aktuell von der Polizei in Neubrandenburg gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Gestern Abend ist in der Ziolkowskistraße im Bereich eines Einkaufscenters und eines Supermarkts ein größerer Polizeieinsatz nötig gewesen, um mehrere Männer aus einer Gruppe aus etwa 20 jungen Leuten an Störungen vor Ort zu hindern. Die Polizei wurde alarmiert, weil ein Teil der Gruppe auf einem Parkplatz randalieren und herumschreien würde. Das hatte sich bestätigt.

Es kamen mehrere Streifenwagen an den Einsatzort. Die Kräfte konnten zunächst einen 22-jährigen Deutschen als Rädelsführer ausmachen. Die Einsatzkräfte erteilten ihm für ein größeres Gebiet einen sofortigen Platzverweis. Dem kam er nicht nach. Stattdessen beleidigte er die Polizisten, lief immer wieder von einem Ort zum anderen und wollte einige andere aus der Gruppe animieren, mitzumachen.

Die Beamten ließen den jungen Mann pusten. Er hatte einen Promillewert von 2,35.

Um die Situation vor Ort aufzulösen, bekam die gesamte Gruppe einen Platzverweis. Dagegen wehrten sich mehrere verbal und wurden erneut von dem 22-Jährigen aufgehetzt. Der Rädelsführer wurde zu Boden gebracht, sollte Handschellen bekommen und zum Revier gebracht werden zur Verhinderung weiterer Störungen. Dagegen wehrte er sich heftig. Ein weiterer Mann aus der Gruppe kam dann auf einen Beamten zu und wollte ihn angreifen, um den 22-Jährigen zu befreien. Das konnte durch die anderen Polizeikräfte abgewehrt werden.

Bei diesen Maßnahmen wurden zwei Polizisten durch den 22-Jährigen leichtverletzt, blieben zunächst aber dienstfähig.

Die gesamte Gruppe war weiterhin störungsbereit. Sie traten aggressiv gegen den Polizisten heran, der den 22-Jährigen festhielt. Die anderen Kräfte mussten immer wieder mehrere weibliche und männliche Personen wegdrängen. Die Androhung, das Reizstoffsprühgerät einzusetzen, führte dazu, dass sich die Gruppe zurückzog.

Der 22-Jährige wurde in einen Streifenwagen gebracht. Durch einen Arzt im Klinikum wurde die Gewahrsamstauglichkeit bescheinigt, so dass der junge Mann die Nacht im Gewahrsam auf dem Revier verbrachte.Gegen den Mann wird unter anderem wegen Widerstands, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

Während der Maßnahme rief zudem ein 19-jähriger Deutscher aus dieser Gruppe neben Beleidigungen gegen die Polizisten auch verfassungsfeindliche Parolen. Gegen ihn wird daher wegen der Verwendung verfassungswidriger Symbole ermittelt.

Ein Teil der Personen aus der Gruppe ist polizeibekannt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Neubrandenburg vom 26.03.2026 gegen 13:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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