Polizeieinsatz Erding, 25.02.2026: Falsche Polizeibeamtin täuscht Seniorin: Bargeld in sechsstelliger Höhe übergeben - Warnung vor Betrugsmasche - Präventionstipps der Kriminalpolizei

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord meldet am Mittag: Ein Fall hat sich in Kranzberg, Landkreis Freising ereignet. Die aktuellen Polizeinachrichten aus der Region von Mittwoch, dem 25.02.2026 im Überblick.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Vogl

Für Kranzberg, Landkreis Freising hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

Am 24. Februar 2026 wurde eine Seniorin aus Kranzberg Opfer eines Betrugs durch vermeintliche Polizeibeamte.

Die ältere Dame erhielt einen Anruf von einer bislang noch unbekannten weiblichen Person, die sich als Polizeibeamtin ausgab. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ihr vorgetäuscht, dass Einbrecher festgenommen worden seien, die eine Liste mit Namen von potenziellen Opfern bei sich führten – darunter auch der Name der Frau. Obwohl der Geschädigten die Betrugsmasche bekannt war, legte sie im weiteren Verlauf Bargeld im sechsstelligen Bereich im Außenbereich ihrer Wohnung im südöstlichen Teil von Kranzberg bereit. Erst nachdem das Geld abgeholt worden war, begann die Seniorin zu zweifeln. Sie vertraute sich ihren Nachbarn an, die umgehend die Polizei verständigten.

Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.

Die Kriminalpolizei gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste!

  • Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an!

  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse!

  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen!

  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!

  • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!

​​​​​​- Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!

Weitere Informationen zum Thema Schockanruf bzw. Betrug über Messengerdienste finden Sie im Internet auf den Seiten der Präventionskampagne LEG AUF!

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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