Polizeimeldung München, 25.02.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Wohnmobils – Moosach

In München wird nach Zeugen für einen aktuellen Fall von Mittwoch, dem 25.02.2026 gesucht. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Pia Bayer

Für hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Wohnmobils – Moosach

In der Zeit zwischen Mittwoch, 18.02.2026, 23:20 Uhr, und Donnerstag, 19.02.2026, 07:15 Uhr, kam es in Moosach in der Hirschstraße zur Entwendung eines am Fahrbahnrand abgestellten Wohnmobils Citroen. Nachdem der Eigentümer des Fahrzeugs den Diebstahl bemerkte, verständigte er unverzüglich die Polizei.

Das Fahrzeug wurde deshalb umgehend zur Sachfahndung im Schengener Informationssystem (SIS), welches den Austausch von Fahndungsinformationen zwischen Polizeibehörden in mittlerweile 30 europäischen Staaten ermöglicht, ausgeschrieben. Eine zusätzlich veranlasste Fahndung nach dem entwendeten Kraftfahrzeug in München führte zuerst nicht zu dessen Auffindung.

Am Donnerstagnachmittag, 19.02.2026, wollten tschechische Polizeibeamte das Fahrzeug an der tschechisch/polnischen Grenze in Lubawka-Kralovec kontrollieren. Der männliche Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und fuhr in Richtung polnische Grenze, woraufhin eine grenzüberschreitende Fahndung der tschechischen und polnischen Polizei folgte.

Das Wohnmobil konnte in der Gemeinde Lubawka (Polen) mit Hilfe eines Nagelgurtes gestoppt werden. Der Fahrer, ein 17-Jähriger polnischer Staatsangehöriger mit unbekanntem Wohnort konnte nach der Anhaltung des Fahrzeugs flüchten, wurde jedoch nach kurzer Verfolgung von den polnischen Beamten gestellt und vorläufig festgenommen.

Der 17-Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Eine Überprüfung des Wohnmobils ergab, dass es sich hierbei um das in Moosach entwendete Fahrzeug handelt, welches mittlerweile mit Kennzeichendubletten, zugelassen auf ein anderes existentes und zugelassenes Wohnmobil in Deutschland, versehen wurde. Das Wohnmobil wurde von den polnischen Behörden sichergestellt und wird bis zur Übergabe an den Eigentümer verwahrt. Das entwendete Fahrzeug hat einen Wert eines mittleren fünfstelligen Betrages.

Der 17-Jährige befindet sich derzeit in Haft in Polen.

Das Kommissariat 54 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Politisch motivierte Sachbeschädigung – Oberschleißheim

Im Zeitraum von Montag, 16.02.2026, 00:00 Uhr bis Montag, 23.01.2025, 10:00 Uhr, brachte ein oder mehrere bislang unbekannte Täter großflächig mehrere Schmierschriften an die Außenwände einer Sporthalle an.

Die Schmierschriften stehen unter anderem im inhaltlichen Kontext mit der Aufforderung zur Freilassung einer inhaftierten Person und einer beleidigenden Parole gegenüber staatlichen Bediensteten einer Behörde.

Ein Zeuge, der die Schmierschrift festgestellt hat, teilte dies der zuständigen Polizeiinspektion mit.

Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Das Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Versuchter Raub eines Rucksacks - Pasing

Am Montag, 23.02.2026, gegen 22:15 Uhr, war eine 25-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München als Fußgängerin im Pasinger Stadtpark unterwegs.

Dort versuchten ihr drei bislang unbekannte Täter, den am Rücken getragenen Rucksack gewaltsam zu entreißen. Zudem nahm einer der drei Täter einen am Boden liegenden Ast und schlug der 25-Jährigen damit gegen den Kopf. Da sich die 25-Jährige zur Wehr setzte, gelang es ihr, den Rucksack zu behalten.

Anschließend flüchteten die Täter unerkannt und ohne Beute vom Tatort.

Im Anschluss wandte sich die 25-Jährige an die zuständige Polizeiinspektion in Pasing, um dort den Vorfall anzuzeigen. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich brachte bislang keine neuen Hinweise auf die Täter.

Die 25-Jährige wurde durch den Schlag leicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 21.

Die drei Täter werden wie folgt beschrieben: männlich, 16-17 Jahre alt, 160-175cm groß, schlank, dunkle Winterjacke mit Kapuze, dunkle Haare, zentralasiatisches Aussehen, einer der drei hatte auffällig buschige Augenbrauen.

Zeugenaufruf: Wem hat im angegebenen Tatzeitraum im Bereich des Pasinger Stadtparks Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0 , oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Trickdiebstahl durch falschen Handwerker - Untermenzing

Am Montag, 23.02.2026, gegen 15:30 Uhr, klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Wohnungstüre einer über 80-Jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Der Täter gab sich als Handwerker aus und gab an, die Wasserleitungen in der Wohnung überprüfen zu wollen.

Unter diesem Vorwand ließ ihn die über 80-Jährige in ihre Wohnung. Im Bad wurde die Seniorin aufgefordert, den Wasserhahn im Bad aufzudrehen und die Situation dabei zu beobachten. Währenddessen begab sich ein weiterer Täter unbemerkt in die Wohnung und durchsuchte die anderen Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Im Anschluss entfernte er sich mit aufgefundenem Schmuck in Höhe eines vierstelligen Betrages in unbekannte Richtung. Nach etwa einer halben Stunde verließ auch der vermeintliche Handwerker die Wohnung der über 80-Jährigen.

Am Dienstag, 24.02.26, bemerkte ein Familienangehöriger der Seniorin das Fehlen von mehreren Wertgegenständen und informierte deshalb den Polizeinotruf 110.

Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter 1 (Handwerker) wurde wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, 160-170 cm groß, Hochdeutsch, kein Bart, keine Brille, blaue Arbeitskleidung

Vom 2. Täter kann keine Beschreibung abgegeben werden.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Korbinian-Beer-Straße, Manzostraße und Herbert-Schober-Straße (Untermenzing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z. B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.

Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

Bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings - Stadtgebiet München

Am heutigen bundesweiten Aktionstag gegen Hasspostings wurden in zwei Fällen auch polizeiliche Maßnahmen in München durchgeführt.

Gegen 06.00 Uhr durchsuchten Einsatzkräfte der Münchner Polizei zwei Wohnungen (Fall 1 in Milbertshofen-Am Hart und Fall 2 in Schwabing-Freimann).

Im ersten Fall veröffentlichte ein 32-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München im September 2024 einen Anti-israelischen Kommentar in einem sozialen Netzwerk, in welchem er die damalige deutsche Außenministerin beleidigte.

Der Tatverdächtige wurde in der Wohnung angetroffen und es wurden mehrere elektronische Geräte beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen Beleidigung führt das Kommissariat 45.

Im zweiten Fall veröffentlichte ein 32-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München im März 2025 einen Anti-islamischen Kommentar in einem sozialen Netzwerk. Der Tatverdächtige wurde in der Wohnung angetroffen und es wurde ein elektronisches Gerät beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung führt das Kommissariat 45.

Einen Überblick über die Initiativen des Freistaates Bayern zur Bekämpfung von Hass und Hetze im Netz sind unter folgendem Link abrufbar:

https://www. bayern-gegen-hass. de/

Hass und Hetze im Netz sind ein Nährboden für Radikalisierung und Impulsgeber für Gewalttaten. Wer Hasspostings im Netz entdeckt oder selbst Opfer von Hasspostings geworden ist, sollte dies bei der örtlichen Polizei anzeigen.

Die deutschen Strafverfolgungsbehörden führen regelmäßig Aktionstage zur Bekämpfung von Hasskriminalität durch, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt und die Verbreitung von extremistischem Gedankengut im Netz zu setzen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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