Polizeimeldung Hof, 05.02.2026: Illegale Liquids: Polizei Oberfranken startet Präventionskampagne

Wie die Polizei am Nachmittag berichtet, hat sich ein Fall in Hof ereignet. Aktuelle Polizei-News von Donnerstag, dem 05.02.2026 im Überblick.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Pia Bayer

Für Hof hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

Illegale chemisch veränderte Liquids sind eine zunehmend größere Gefahr für Jugendliche. In den vergangenen Monaten stießen Polizeibeamte im Raum Hof bei Personenkontrollen immer wieder auf sogenannte „Zombie-“ oder „Baller-Liquids“, die über E-Zigaretten oder Vapes konsumiert werden. Die enthaltenen synthetischen Cannabinoide unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz und sind illegal. Der Konsum kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen – von Benommenheit und Halluzinationen bis hin zu Kreislaufzusammenbrüchen und lebensbedrohlichen Zuständen.

Angesichts dieser Entwicklung startet die Polizei Oberfranken eine Präventionskampagne. Ziel ist es, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene frühzeitig über die Risiken des Konsums aufzuklären und gleichzeitig Eltern und Lehrkräfte als zentrale Ansprechpartner zu sensibilisieren. Unter anderem unterstützt die Stadt Hof die Kampagne durch die Nutzung ihres kommunalen Netzwerks, sodass relevante Informationen gezielt und zeitnah an Eltern und Lehrer weitergegeben werden können.

„Prävention lebt von Zusammenarbeit. Wenn wir Eltern, Schulen und Institutionen frühzeitig informieren, schaffen wir die Grundlage dafür, Jugendliche wirksam zu schützen“, betont Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Zum offiziellen Start der Kampagne kamen am Donnerstag die Oberbürgermeisterin der Stadt Hof, Eva Döhla, der Leiter der Kriminalpolizei Hof, Uwe Müller, sowie der Leiter der Polizei Hof, Günter Greim, zusammen.

Als Teil der Präventionskampagne führt die Polizeiinspektion Hof das bestehende Sicherheitskonzept „Sicher in Hof leben“ konsequent fort. Dieses sieht unter anderem gezielte Schwerpunktkontrollen vor, bei denen auch der illegale Besitz und Konsum dieser Substanzen in den Blick genommen wird. „Prävention und Kontrolle gehören für uns untrennbar zusammen. Neben der Aufklärung setzen wir im Rahmen des Sicherheitskonzepts Innenstadt weiterhin auf gezielte Kontrollen, um frühzeitig einzugreifen und Risiken zu minimieren“, erklärt Günter Greim.

Die Präventionskampagne ist mehrstufig angelegt. In einem ersten Schritt werden Eltern und Lehrkräfte über Informationsschreiben sowie über eine zentrale Homepage angesprochen. Dort stehen weiterführende Informationen sowohl in Textform als auch im Videoformat zur Verfügung. Ziel ist es, bei allen Beteiligten ein einheitliches Verständnis zu schaffen und eine klare Botschaft zu vermitteln: Baller Liquids sind verbotene Drogen und stellen eine unberechenbare Gefahr für die Konsumenten dar.

In einem weiteren Schritt werden an weiterführenden Schulen Plakate ausgehängt, die mit QR-Codes versehen sind und direkt auf eine speziell für Jugendliche aufbereitete Informationsseite verweisen. Zudem klären Präventionsbeamte der Polizei direkt im Schulunterricht über die Risiken illegaler Liquids und den Konsum von E-Zigaretten auf.

„Wirksam wird Prävention für Jugendliche vor allem dann, wenn die Informationen und Botschaften aus mehreren Richtungen bestätigt werden“, erläutert Uwe Müller.

Flankierend zur Informationsarbeit vor Ort nutzt die Polizei Oberfranken auch digitale Kanäle. Über Social Media-Videos sollen Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte zusätzlich erreicht werden.

Die Polizei Oberfranken bedankt sich ausdrücklich bei den beteiligten Netzwerkpartnern für die Kooperation.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Oberfranken. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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