Polizei-News Hamburg, 19.11.25: Polizei beschlagnahmt Vermögen eines Betäubungsmittelhändlers
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Hamburg gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Zeit: 11.11.2025 und 17.11.2025
Ort: Hamburg-Jenfeld, -Wandsbek, -Poppenbüttel, -Barmbek-Nord und Norderstedt (Schleswig-Holstein)
Das Landeskriminalamt für Finanzermittlungen und Vermögensabschöpfung (LKA 66) hat in der letzten und in dieser Woche das sechsstellige Vermögen eines verurteilten Betäubungsmittelhändlers gepfändet und will es nun der Staatskasse zuführen.
Ein 43-jähriger Deutscher wurde 2021 wegen Betäubungsmittelhandels mit rund 255 Kilogramm Marihuana rechtskräftig zu knapp vier Jahren Haft verurteilt. Zudem verfügte das Gericht die Einziehung der durch seine Taten erwirtschafteten Vermögenswerte.
Im Zuge der sich anschließenden, umfangreichen Finanzermittlungen des LKA 66 beantragte nun die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Hamburg drei Durchsuchungsbeschlüsse zur Pfändung von Vermögenswerten.
Letzte Woche Dienstag und vorgestern wurden die Beschlüsse, die die Wohnung des Verurteilten in Hamburg-Jenfeld, die Wohnung seiner Eltern in Norderstedt (SH) sowie drei Schließfächer in Bankinstituten in Poppenbüttel, Wandsbek und Barmbek-Nord umfassten, vollstreckt und unter anderem rund 385.000 Euro Bargeld, 330.000 Euro Krypto-Währung sowie zwei hochwertige Fahrzeuge (Audi, BMW) gepfändet. Eine Rolex, hochpreisige Taschen und weiteres Bargeld von 11.550 Euro wurden bereits im Mai bei einer Ausreise des Verurteilten am Hamburger Flughafen beschlagnahmt.
Die Ermittlungen dauern an.
Pap.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Hamburg vom 19.11.2025 gegen 16:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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