Lieferengpass bei SCINTIMUN: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments
Bereits im Jahr 2025 wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet, dass es anhaltend auch beim Arzneimittel SCINTIMUN Lieferengpässe gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen ein zunehmend besorgniserregendes Problem. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Davon betroffen ist aktuell auch SCINTIMUN.
Probleme in der Produktion bei SCINTIMUN
Aktuell ist die Lieferengpassmeldung für das Medikament, vertrieben von TELIX INNOVATIONS Rechtsform: S.A., im Zeitraum vom 17.09.2025 bis zum 26.06.2026 gültig. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für SCINTIMUN wird jedoch vom Bundesinstitut EFDEGE 1 GBq/ml, Injektionslösung - Einreichungsnummer: 2159726 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. In jedem Fall muss beachtet werden: Lassen Sie sich vor dem Kauf von Produkten stets von Fachkräften beraten.
Es gibt verschiedene Ursachen für Knappheiten bei der Versorgung mit Medikamenten: Von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis hin zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch ist die hauptsächliche Wurzel des Problems darin zu finden, dass für die meisten Wirkstoffe nur noch eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Hauptsitz in China und Indien haben, was oft weit entfernt ist. Für SCINTIMUN sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail "Probleme in der Herstellung" angegeben wird. Desweiteren ergänzt das Bundesinstitut dazu: "Please refer to the EMA shortage notification form dated from 26 August 2025".
SCINTIMUN: Die Details zum Medikament
SCINTIMUN ist ein zugelassenes Medikament und vor allem wegen seines Wirkstoffes Besilesomab von Bedeutung.
| Medikament | SCINTIMUN |
|---|---|
| Hersteller | TELIX INNOVATIONS Rechtsform: S.A. |
| PZN | 20083293 |
| Wirkstoff | Besilesomab |
| Gültigkeitszeitraum | 17.09.2025 bis 26.06.2026 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | EFDEGE 1 GBq/ml, Injektionslösung - Einreichungsnummer: 2159726 |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 28.10.2025)
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Lieferprobleme in Deutschland aktuell - Ein Ende in Sicht?
Eine Verlängerung des Geltungszeitraums im Fall SCINTIMUN ist derzeit nicht ausgeschlossen, da der Engpass weiterhin besteht.
Aktuell sind die Apotheken besonders gefordert und müssen klug auf die vorhandenen Engpässe reagieren. Bei einigen Medikamenten ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Obwohl dies derzeit gut zu funktionieren scheint, stellt es auf Dauer jedoch keine ausreichende Lösung für die Probleme dar. Schon seit längerem gab es Bestrebungen, Lieferengpässe von Medikamenten einzudämmen. Sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene gibt es inzwischen Gesetze und Strategiepapiere. Die oberste Priorität liegt auf der Rückverlagerung der Produktion nach Europa.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 28.10.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++
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