Lieferengpass bei ACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG: Wie lange wird die Knappheit anhalten?

Bereits im Jahr 2025 wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet, dass es anhaltend auch beim Arzneimittel ACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG Lieferengpässe gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!

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Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. (Foto) Suche
Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Bild: Adobe Stock / fizkes

Auch in Deutschland sind Lieferengpässe bei Medikamenten inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Auch ACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG ist aktuell betroffen.

Lieferschwierigkeiten beim Medikament ACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG: "The demand for Accusol 35 is not high enough to manufacture a full batch of GZPE00 code. Instead, German market will receive ZAPE00 product (identical to GZPE00), apart from languages on the packaging and label + leaflet"

Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von Nikkiso Belgium bv, bleibt für den Zeitraum vom 01.04.2025 bis zum 01.04.2027 aufrechterhalten. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für ACCUSOL wird jedoch vom Bundesinstitut Duosol ohne Kalium Hämofiltrationslösung - Einreichungsnummer: 2160546 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Die Suche nach Alternativen im Ausland sollte unbedingt vermieden werden.

Es gibt verschiedene Ursachen für Knappheiten bei der Versorgung mit Medikamenten: Von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis hin zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch ist die hauptsächliche Wurzel des Problems darin zu finden, dass für die meisten Wirkstoffe nur noch eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Hauptsitz in China und Indien haben, was oft weit entfernt ist. Im vorliegenden Fall können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden. Desweiteren ergänzt das Bundesinstitut dazu: "The demand for Accusol 35 is not high enough to manufacture a full batch of GZPE00 code. Instead, German market will receive ZAPE00 product (identical to GZPE00), apart from languages on the packaging and label + leaflet".

ACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG: Die Details zum Medikament

ACCUSOL ist ein zugelassenes Medikament und vor allem wegen seiner Wirkstoffe Calciumchlorid-Dihydrat, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Natriumchlorid und Natriumhydrogencarbonat von Bedeutung.

MedikamentACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG
HerstellerNikkiso Belgium bv
PZN
WirkstoffeCalciumchlorid-Dihydrat, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Natriumchlorid und Natriumhydrogencarbonat
Gültigkeitszeitraum01.04.2025 bis 01.04.2027
relevant im Krankenhausnein
AlternativpräparatDuosol ohne Kalium Hämofiltrationslösung - Einreichungsnummer: 2160546
Begründung für den Lieferengpasskeine Angaben

(Stand der Meldung: 05.06.2025)

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Verfügbarkeit und Ausblick

Ob es im Fall ACCUSOL 35 HÄMODIALYSE-, HÄMODIAFILTRATIONS-, HÄMOFILTRATIONSLÖSUNG beim aktuell definierten Geltungszeitraum bleibt, kann derzeit nicht gesagt werden, da durchaus die Möglichkeit besteht, dass der Engpass noch länger anhält.

Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die vorhandenen Engpässe reagieren. In bestimmten Fällen können sie beispielsweise von der vorgegebenen Packungsgröße abweichen oder Alternativen bereitstellen. Obwohl dies derzeit gut funktioniert, ist das jedoch langfristig keine Lösung. Schon seit einiger Zeit sind Schritte notwendig, um die Problematik der Arzneimittellieferengpässe anzugehen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Bundesregierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Das vorrangige Ziel ist die Verlagerung der Produktion nach Europa.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 05.06.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++

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