Lieferengpass bei NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: Wie steht es um die Verfügbarkeit des Medikaments?
Zuletzt wurde im Jahr 2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Medikament NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 bezieht. Schon zuvor war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Auch in Deutschland sind Lieferengpässe bei Medikamenten inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Auch NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 ist aktuell betroffen.
Lieferengpass beim Medikament NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: "Unzureichende Produktionskapazitäten"
Die Mitteilung über den Lieferengpass für das Medikament, verkauft von Roche Pharma AG, bleibt für den Zeitraum vom 04.08.2025 bis zum 30.06.2027 aufrechterhalten. Das Lieferdefizit ist vor allem deshalb herausfordernd, weil das Medikament eine hohe Relevanz für Krankenhäuser hat. Als Alternativpräparat für NEORECORMON® 2.000 I.E. wird jedoch vom Bundesinstitut NeoRecormon 2000 IE Injektionslösung in Fertigspritze - OP6 - Einreichungsnummer: 2793868 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Unzweifelhaft ist aber: Produkte sollten erst nach fachkundiger Beratung erworben werden.
Knappheiten bei der Medikamentenversorgung können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Diese reichen von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch liegt die vorrangige Ursache des Problems darin, dass für die meisten Wirkstoffe nur eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Sitz in Ländern wie China und Indien haben, die oft weit entfernt liegen. Für NEORECORMON® 2.000 I.E. teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten "unzureichende Produktionskapazitäten" mit. Weiterhin ergänzt das Bundesinstitut dazu: "Shutdown for annex I implementation".
NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6: Die Details zum Medikament
NEORECORMON® 2.000 I.E. ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Epoetin beta von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Bösartige Neubildung, nicht näher bezeichnet
- Anämie bei Prämaturität
- Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnet
- Neubildung unsicheren oder unbekannten Verhaltens, nicht näher bezeichnet
| Medikament | NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 |
|---|---|
| Hersteller | Roche Registration GmbH |
| PZN | 08778070 |
| Wirkstoff | Epoetin beta |
| Gültigkeitszeitraum | 04.08.2025 bis 30.06.2027 |
| relevant im Krankenhaus | ja |
| Alternativpräparat | NeoRecormon 2000 IE Injektionslösung in Fertigspritze - OP6 - Einreichungsnummer: 2793868 |
| Begründung für den Lieferengpass | Unzureichende Produktionskapazitäten |
(Stand der Meldung: 23.10.2025)
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Verfügbarkeit und Ausblick
Aufgrund des andauernden Engpasses ist es im Fall NEORECORMON 2000 IE INJEKTIONSLÖSUNG IN FERTIGSPRITZE - OP6 unklar, ob der aktuell definierte Geltungszeitraum eingehalten wird.
Aktuell sind die Apotheken besonders gefordert und müssen klug auf die vorhandenen Engpässe reagieren. Bei einigen Medikamenten ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Obwohl dies derzeit gut zu funktionieren scheint, stellt es auf Dauer jedoch keine ausreichende Lösung für die Probleme dar. Schon seit einer Weile wird versucht, die Problematik der Arzneimittellieferengpässe einzuschränken. Das im Juli 2023 in Kraft getretene "Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung" hat das Ziel, das Problem der Lieferengpässe einzudämmen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 23.10.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++
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