Lieferengpass bei CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM: Wie steht es um die Verfügbarkeit des Medikaments?
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits im Jahr 2025 mitteilte, gibt es anhaltend auch beim Medikament CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM Lieferengpässe. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Auch in Deutschland sind Lieferengpässe bei Medikamenten inzwischen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Auch CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM ist aktuell betroffen.
Lieferschwierigkeiten beim Medikament CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM: "zu niedriger Erstattungsbetrag"
Derzeit betrifft die Lieferengpassmeldung das Medikament von RenaCare NEPHROMED GmbH und ist für den Zeitraum vom 28.08.2025 bis zum 31.12.2026 wirksam. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für CALCITRIOL KYRAMED 0,25 ΜG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Falls Sie das Medikament dringend benötigen, empfiehlt es sich, gemeinsam mit Ihrem Apotheker nach einer Lösung zu suchen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Auf die Suche nach Alternativen im Ausland sollte verzichtet werden.
Viele Ursachen können dafür verantwortlich sein, dass Medikamente nicht rechtzeitig geliefert werden können. So können neben Produktionsproblemen auch regulatorische Faktoren eine Rolle spielen, wie z.B. behördliche Zulassungen und Kontrollen, die die Produktion und Lieferung verzögern. Für CALCITRIOL KYRAMED 0,25 ΜG können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden. Außerdem ergänzt das Bundesinstitut dazu: "zu niedriger Erstattungsbetrag".
CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM: Die Details zum Arzneimittel
Bei CALCITRIOL KYRAMED 0,25 ΜG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Calcitriol von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Familiäre hypophosphatämische Rachitis
- Idiopathischer Hypoparathyreoidismus
- Osteoporose, nicht näher bezeichnet: Nicht näher bezeichnete Lokalisation
- Sonstige Störungen des Phosphorstoffwechsels und der Phosphatase
- Hypoparathyreoidismus nach medizinischen Maßnahmen
- Hypoparathyreoidismus, nicht näher bezeichnet
- Pseudohypoparathyreoidismus
| Medikament | CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM |
|---|---|
| Hersteller | RenaCare NEPHROMED GmbH |
| PZN | 03192939 |
| Wirkstoff | Calcitriol |
| Gültigkeitszeitraum | 28.08.2025 bis 31.12.2026 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | keine Angaben |
(Stand der Meldung: 28.08.2025)
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Verfügbarkeit und Ausblick
Aufgrund des andauernden Engpasses ist es im Fall CALCITRIOL KYRAMED 0,25 MIKROGRAMM unklar, ob der aktuell definierte Geltungszeitraum eingehalten wird.
Die Apotheken stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen und setzen alles daran, Lösungen zu finden, wenn ein bestimmtes Medikament knapp ist. Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Die Bemühungen zur Eindämmung der Lieferengpässe von Arzneimitteln bestehen bereits seit einiger Zeit. Das im Juli 2023 in Kraft getretene "Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung" hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 28.08.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++
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