Automobilindustrie: Ungarn deckelt Benzin- und Dieselpreise

Der Iran-Krieg treibt die Spritpreise nach oben. Die Regierung in Ungarn greift nun in die Preisbildung ein. In den Genuss der Deckelung kommen jedoch nicht alle Autofahrer.

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In Ungarn greift der Staat gegen die Teuerung von Kfz-Treibstoffen infolge des Iran-Krieges ein. Seit Dienstag ist der Preise von Benzin (95 Oktan) auf 595 Forint (1,51 Euro) pro Liter gedeckelt und der von Diesel auf 615 Forint. Eine entsprechende Verordnung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban erschien am Montagabend im ungarischen Amtsblatt.

Die maximalen Treibstoffpreise gelten nicht für die Betankung von Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen. Ausländische Urlauber, Geschäftsreisende und Fahrer von ausländischen Bussen und Lkws müssen an den ungarischen Tankstellen weiterhin von den Marktverhältnissen abhängige Treibstoffpreise bezahlen, die die Tankstellenbetreiber festlegen. Diese sind infolge des Iran-Krieges in den vergangenen zehn Tagen kräftig gestiegen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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